20.03.2017

Porträt in "Überbau" 2017/3

Endstation, nur schöner

In der aktuellen „Überbau“ gestaltet Wojciech Czaja ein Portrait über mich und meine Tätigkeit im Rahmen des Wiener Geriatriekonzeptes.

 

>> Weiterlesen auf der Website „ueberbau“

 

 

 

Preisverleihung-BHP2016-Ingrid-Leodolter-Haus Ingrid-Leodolter-Haus©2016_Buchberger Ingrid-Leodolter-Haus©2016_Buchberger

04.11.2016

Bauherrenpreis 2016 für Ingrid Leodolter Haus

Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung "Bauherrenpreis 2016" für unser Projekt Pflegewohnhaus Rudolfsheim/ Ingrid Leodolter Haus!

 

Ingrid-Leodolter-Haus, Pflegewohnhaus Rudolfsheim

Bauherr: GESIBA Gemeinnützige Siedlungs- u. Bau AG / KAV–Wiener Krankenanstaltenverbund

Architektur:  wimmerundpartner architektur:  wup ZT GmbH, Wien

Einrichtungsplanung: Lisa Zentner Architektur, Wien

Freiraumplanung: EGKK Landschaftsarchitektur, Wien

 

Am 4. November fand die Preisverleihung in der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz statt.

Aus insgesamt 100 Einreichungen wurden zuvor 27 Projekte für die Shortlist ausgewählt. Daraus ermittelte die Hauptjury bestehend aus Julia Bolles-Wilson (Münster), Falk Jaeger (Berlin) und Martin Kohlbauer (Wien) sechs Preisträger_innen des ZV-Bauherrenpreises 2016.

 

Der Preis wird jährlich seit 1967 vergeben und honoriert Persönlichkeiten oder Personenkreise, die sich als Bauherr_in, Auftraggeber_in oder Mentor_in in besonderer Weise für die Baukultur in Österreich verdient gemacht haben. Dabei steht die architektonische Gestaltung sowie der innovatorische Charakter im Vordergrund. Die Bauten sollen einen positiven Beitrag zur Verbesserung des Lebensumfeldes leisten. Es werden beispielhafte Projekte gesucht, bei denen die intensive Zusammenarbeit zwischen Bauherr_innen und Architekt_innen zu außergewöhnlichen Lösungen geführt hat. Ausgezeichnet werden herausragende Bauten, die in den vergangen drei Jahren entstanden sind.

 

Thats it!

 

Auszug aus dem Juryprotokoll:

"Einst stand an diesem Platz im 15. Wiener Bezirk das Kaiserin-Elisabeth-Spital und in der Tat, im Eingangshof begrüßt Sisi von ihrem Denkmalsockel die Ankömmlinge. Es ist ein wirklich großes Haus mit 328 Wohn- und Pflegeplätzen, das einen ganzen Straßenblock einnimmt. Doch die große Baumasse ist nicht durch serielle Ordnungsschemata auf übliche Weise bewältigt worden, sondern man hat sie als Chance für eine geniale Grundrissdisposition genutzt. Drei frei geformte, unterschiedlich gestaltete und bepflanzte Lichthöfe bieten im Inneren der Anlage ruhige Aufenthaltsbereiche und mannigfache Sichtverbindungen und Durchblicke. Ein vierter Hof dient als geschützte Vorfahrt und ist mit Zugängen zum öffentlichen Café und zum Versammlungsraum die Schnittstelle zwischen Pflegeheim und Außenwelt.

Alle Bewohner_innenzimmer liegen an den Außenfassaden und haben durch die vorgelagerte Loggienzone Bezüge zur umgebenden Stadt. Innen grenzen sie mit attraktiven, individuell gestaltbaren Verweilplätzen vor den einzelnen Wohneinheiten an die Erschließungszone, die als freier Raumfluss die Innenhöfe umspielt und den Bewohner_innen Flaniermöglichkeiten bietet und stationsübergreifende Rundgänge ermöglicht, ohne den Gebäudekomplex verlassen zu müssen. (...)

Durch den offenen Bewegungs- und Aufenthaltsraum konnten die üblichen Flure vermieden werden. Stattdessen entstand ein in Nutzungsbereiche und Raumzonen unterschiedlichen Charakters gegliederter Lebensraum, der den Bewohner_innen je nach Wunsch Rückzugsorte oder Teilhabe am sozialen Austausch bietet. Freundliche Farben und viel Licht erzeugen eine heitere und offene Atmosphäre, die den betagten Bewohner_innen zugutekommt und den Mitarbeiter_innen bestmögliche Arbeitsbedingungen garantiert.

Das Ingrid-Leodolter-Haus ist das größte und jüngste der acht Pflegewohnhäuser des KAV. Es vereint sozialmedizinische Betreuung, Lang- und Kurzzeitpflege, sowie zwei Bereiche für Demenzkranke unter einem Dach und bietet den Bewohner_innen ein Maximum an Lebensqualität. Mit seiner integrierten

Nutzungsstruktur und seiner Zugänglichkeit und Vernetzung mit dem umgebenden Wohnquartier u. a. durch Café, Frisörsalon und Kindergarten ist es ein Musterbeispiel dafür, wie die Gesellschaft mit dem wachsenden Anteil an Pflegebedürftigen umgehen kann, ohne sie auszugrenzen."

 

Jurytext: Falk Jaeger

 

 

Siehe auch >> Top Five, Einrichtungsplanung Pflegewohnhaus und Kindergarten | 136-11

 

 

 

PID_IngridLeodolterHaus

19.09.2016

Auszeichnung Ingrid Leodolter Haus | Pflegewohnhaus Rudolfsheim

Neben der Nominierung zum österr. Bauherrenpreis und der Auszeichnung mit dem internationalen Architekturpreis „Domigius“ wurde das Pflegewohnhaus Rudolfsheim nun auch mit dem „SCHORSCH“ ausgezeichnet.

Die MA19 Architektur und Stadtgestaltung zeichnet mit dem „Schorsch“ jedes Jahr herausragende Wiener Architekturprojekte aus und präsentiert die Projekte in der Ausstellung „gebaut 2015“.

 

Ingrid-Leodolter-Haus

Bauherr: GESIBA Gemeinnützige Siedlungs- u. BauAG | Wiener Krankenanstaltenverbund

Architektur: wimmerundpartner architektur: wup ZT GmbH, Wien

Freiraumplanung: EGKK Landschaftsarchitektur, Wien

Einrichtungsplanung: Lisa Zentner Architektur, Wien

 

Siehe auch >> Top Five, Einrichtungsplanung Pflegewohnhaus und Kindergarten | 136-11

 

 

 

HARA haus RAIDING © Hiroshi HARA 11.2015_HiroshiHARA_ateliers01©keikoSAKABA 11.2015_HiroshiHARA_ateliers02©keikoSAKABA 11.2015_HiroshiHARA_ateliers03©keikoSAKABA HARA haus RAIDING Modell Ansicht SO © Zentner HARA haus RAIDING Modell Ansicht NO © Zentner HARA haus RAIDING © Roland HAGENBERG HARA haus RAIDING © Hiroshi HARA, Roland HGENBERG raiding © HAGENBERG

13.11.2015

Hara Haus

Hara Haus  |  155-14

Raiding Foundation/ Raiding Project

Hiroshi HARA, Kontaktarchitektin vor Ort: Lisa ZENTNER

 

Nach dem  'Storchenhaus'  von Architekt Terunobu FUJIMORI soll das zweite experimentelle Gästehaus in der burgenländischen Gemeinde Raiding, geplant von Hiroshi HARA, entstehen: an der Hangkante am Ortsrand von Raiding mit Blick über die weit schwingende Landschaft. Ein Haus der Gegensätze: Öffnung und Introvertiertheit, warmes Holz und kühl schimmerndes Metall, Einfachheit der äußeren Form und Komplexität des Inneren.

 

Begeistert von der vibrierenden Energie des Mastermind Roland Hagenberg schliessen wir uns dem Netzwerk der Raiding Foundation an. Als Projektarchitekten Architekt: ermöglichen wir, dass dieses vom japanischen Architekten Hiroshi HARA geplante Haus sicher und trotz aller Widrigkeiten der hiesigen Baugesetze und Richtlinien unverfälscht in Raiding landet.

 

Der Atelierbesuch im November 2015 ermöglichte einen intensiven Austausch über Detaillösungen in der Umsetzung.

 

lesen sie mehr:

Roland Hagenberg, Initiator Raiding Project

Raiding Foundation